Babypflege-Artikel auf neuem Niveau

Babypflege-Artikel auf neuem Niveau

LILLYDOO ist auf dem Weg nach ganz oben. Im großen Stil verkauft das junge Unternehmen Windeln und Babyartikel in Deutschland und Europa. Der Kontakt zu uns kam über eine direkte Empfehlung zu Stande.

Im Februar 2016 liefen die ersten Windeln vom Band. Seitdem ist LILLYDOO von den Wickelkommoden stilbewusster Eltern nicht mehr wegzudenken. Ganz im Gegenteil: Das junge Unternehmen fährt große Erfolge ein, die Verkaufszahlen steigen stetig und inzwischen beliefern die Frankfurter weite Teile Europas mit ihren Abo-Windelboxen. Was LILLYDOO so besonders macht und wie die Logistik mit dem rasanten Wachstum Schritt hält? Wir haben bei unserem Kunden nachgefragt und freuen uns sehr, Gerald Kullack und Sven Bauer im Interview zu haben. Beide sind gleichermaßen Gründer und Geschäftsführer der beliebten Windelmarke.

Redaktion: Windelhersteller gibt es viele. Genauso wie Online-Plattformen, bei denen man alles rund um Babys Po bestellen kann. Wie kommt es, dass LILLYDOO trotzdem in so kurzer Zeit eine führende Position am Markt eingenommen hat?

 

Schluss mit langweiligen Einheitswindeln

 

Gerald Kullack: Es gibt drei wesentliche Dinge, auf die wir bauen: bedingungslose Hautfreundlichkeit, beste Leistungsfähigkeit und eine moderne Optik. Wir verzichten unter anderem bewusst auf Inhaltsstoffe wie Parfüme und Lotionen, verwenden soweit möglich biologisch abbaubare Materialien und testen unsere Produkte nicht an Tieren. Außerdem achten wir darauf, dass unsere Windeln besonders weich und saugfähig sind. Mit modernen, farbenfrohen Windel-Designs, zwischen denen unsere Kunden wählen können, kommen wir zudem dem Wunsch nach Individualität nach. Dazu kommt, dass wir vielbeschäftigten Eltern mit unserem Abo-Modell den Alltag enorm erleichtern. Sie suchen sich einfach ihr Lieblings-Windeldesign in der gewünschten Größe aus und bestimmen das Lieferintervall.

Redaktion: Das klingt wirklich nach einem stimmigen Konzept, mit dem ihr euch von der Masse absetzt. Aber über welche Vertriebskanäle gelangen die Artikel von LILLYDOO denn zum Kunden?

Sven Bauer: Über lillydoo.com kommen Windeln & Co. bequem nach Hause, wobei das Abo jederzeit geändert oder gekündigt werden kann. Darüber hinaus sind ausgewählte LILLYDOO-Produkte in vielen deutschen dm-Filialen erhältlich. Besonders stolz sind wir, dass es LILLYDOO bereits in sieben Ländern gibt – in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, in Frankreich, Spanien und Italien.

Redaktion: Das heißt, ihr habt logistisch ganz schön was zu stemmen. Die Palettenbelieferung des Großhandels funktioniert ja völlig anders als das Handling von Bestellungen, die über euren Onlineshop reinkommen und an Endkunden versandt werden. Und das Auslandsgeschäft ist sicher nochmal eine komplett andere Sache. Wir können uns vorstellen, dass all das ohne ein hochverfügbares Lagerverwaltungssystem nicht machbar wäre.

 

Multichannel und internationaler Versand.

 

Gerald Kullack: Das ist auf jeden Fall richtig. storelogix arbeitet perfekt mit unserem Warenwirtschaftssystem zusammen und vereinfacht dadurch unsere Lagerabläufe deutlich. Unsere Testboxen, die es für die Windelgrößen 1 bis 5 gibt, können wir beispielsweise mit storelogix ganz bequem vorproduzieren. Das System erzeugt einen Kommissionierlauf, alle einzelnen Bestandteile kommen zusammen und wandern in die Kartons. Damit haben wir unsere Testboxen dann als Stückartikel im Lager vorrätig und sind immer sofort lieferfähig. Generell gilt, wie ihr es ja schon angesprochen habt, dass wir in der Logistik viele unterschiedliche Prozesse perfekt und fehlerfrei abbilden möchten. Neben der Belieferung von Endkunden und dem Großhandel, unterliegt besonders das europaweite Geschäft wieder ganz anderen Bedingungen. Aber gerade hier haben wir durch storelogix ganz hervorragende Abläufe.

Redaktion: Nur mal als Beispiel: Wie viele Pakete versendet ihr täglich nach Frankreich? Und wie ist da das Prozedere?

Sven Bauer: Neben sechs anderen EU-Ländern beliefern wir ebenso Frankreich mit ein paar Hundert Paketen am Tag. Diese Sendungen werden in Deutschland gesammelt und sowohl mit einem Retourenlabel als auch mit dem Versandetikett unseres französischen Paketdienstleisters versehen. So gelangen sie dann en gros in unser Nachbarland, wo sie zu nationalen Versandkosten ausgeliefert werden. Was das für eine riesige Einsparung ist, könnt ihr euch sicher vorstellen. Weiterhin läuft das, bei Auslandsgeschäften üblicherweise sehr aufwendige Dokumentenmanagement, in storelogix ganz einfach unkompliziert nebenbei. Das System ist wirklich ungemein flexibel und passt sich unserer komplexen Lagerlogistik, die sich durch unser stetiges Wachstum natürlich auch immer wieder verändert, perfekt an. Wir haben unsere Entscheidung für storelogix daher noch nie bereut.

Redaktion: Klasse, das freut uns natürlich sehr. Da du ja gerade das Thema Wachstum angesprochen hast, kannst du uns schon verraten, wohin die Reise für LILLYDOO in den nächsten Jahren gehen soll?

Gerald Kullack: Damit LILLYDOO in Zukunft weiterhin für Hautfreundlichkeit, Leistungsfähigkeit und zunehmend auch Nachhaltigkeit steht, arbeiten wir unablässig und mit großer Leidenschaft daran, unsere Produkte weiterzuentwickeln. Zudem möchten wir den Nachfragen unserer Kunden entsprechen und planen weitere Neuheiten.

 

Auch in Zukunft: bunt & gesund

 

Redaktion: Darauf sind wir schon sehr gespannt und wünschen euch weiterhin viel Erfolg. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Es war ein sehr nettes, inspirierendes Gespräch.

Bild: Die Gründer von LILLYDOO: Gerald Kullack und Sven Bauer (v.l.n.r.)