Chargenrückverfolgung branchenübergreifend immer wichtiger

Chargenrückverfolgung branchenübergreifend immer wichtiger

storelogix: Chargenrückverfolgung branchenübergreifend immer wichtiger

Trotz strenger Sicherheitsvorschriften können Toaster oder Fernseher ebenso wie Kinderspielzeug die Gesundheit oder gar Menschenleben gefährden. Ist ein Produkt als gefährlich erkannt, müssen Unternehmen schnell handeln. Das Lagerverwaltungssystem storelogix unterstützt Hersteller dank der integrierten Chargenrückverfolgung bei Rückrufaktionen

Bochum, 06.05.2011 – Überhitzte Elektrohaushaltsgeräte oder giftige Inhaltsstoffe in Kinderspielzeug können lebensbedrohlich sein. Nicht zuletzt deshalb gelten strenge Vorschriften, wenn es um die Vermeidung von Produktgefahren bei der Herstellung von Waren und Gütern geht. Doch bei aller Vorsicht der Hersteller kommt es immer wieder dazu, dass Produkte nicht den hiesigen Sicherheitsrichtlinien entsprechend und aus dem Handel zurückgerufen werden müssen. Dass in fast allen Produkten Risiken schlummern können, zeigt der Bericht „Gefährliche Produkte 2011. Informationsdienst zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz“, der von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin herausgegeben wurde. Zu den am häufigsten beanstandeten Produkten zählten demnach elektrische Haushaltsgeräte. Kinderspielzeuge, wie Bälle, Plüschfiguren und Spielzeugautos belegen Platz zwei, gefolgt von Bedarfsgegenständen für Heim und Freizeit. Dazu zählen beispielsweise Feuerzeuge und Kleber. Der Großteil dieser Produkte stammt laut dem Bericht aus China. Betroffen sind aber auch europäische Hersteller, die einzelne Teile ihrer Waren in China produzieren lassen. Denn obwohl sich der Großteil der europäischen Hersteller selbst strenge Qualitätsrichtlinien auferlegt hat, kann deren Einhaltung aufgrund der Entfernung nicht immer kontrolliert werden. Kommt es zu Verstößen, dann besteht Gefahr im Verzug und die Produkte müssen so schnell wie möglich aus dem Umlauf gezogen werden. Zur Herausforderung wird dies vor allem dann, wenn die einzelnen Teile für ein Produkt, wie heute üblich, an weit verteilten Standorten vorproduziert und dann erst zur endgültigen Fertigung zusammengeführt werden.

Protokollierte Wareneingangskontrolle

„Rückrufaktionen aufgrund gefährlicher Produkte können jeden treffen. Deshalb wird die Chargenrückverfolgung branchenübergreifend für Hersteller immer wichtiger“, erläutert Stefan Graf, Prokurist bei common solutions. „Hier setzt unser Lagerverwaltungssystem storelogix an, das dieses Feature prinzipiell vorsieht. Damit kann die Frage, wann welche Teile woher kamen problemlos beantwortet werden. Für die Unternehmen bedeutet dies ein Plus an Sicherheit.“ Für eine optimale Qualitätssicherung findet mit storelogix zudem eine automatisierte und protokollierte Wareneingangskontrolle statt. Wie umfangreich diese ist, zeigt das Beispiel Lebensmittel: Liegt das Mindesthaltbarkeitsdatums (MDH) bei Wareneingang zu knapp am Lieferdatum, findet die Warenannahme nur nach entsprechender Freigabe statt. So wird verhindert, dass mangelhafte Ware unbemerkt in den Handel gelangt. „Ähnliche Regeln lassen sich auch für andere Waren aufstellen“, so Graf. „Wichtig bei Non Food-Artikeln ist beispielsweise die Transparenz darüber, welche Einzelteile von welchem Hersteller bei welcher Charge verwendet wurden. Nur so kann im Falle eines Falles die komplette Charge schnell aus dem Handel gezogen bzw. zurückgerufen und so das Risiko für den Verbraucher minimiert werden. Aufgrund der immer komplexer werdenden Supply Chains ist es praktisch unmöglich, den Überblick ohne eine entsprechende IT-Lösung zu behalten.“ Je schneller die gezielte Rückrufaktion dabei stattfindet, umso besser auch für den Hersteller. Denn gefährliche Produkte führen nicht nur zu erheblichem Imageschaden und damit zu Umsatzverlusten. Im Zweifel muss das Unternehmen auch für den entstandenen Schaden aufkommen.

Schnelle Implementierung

Über die Chargenrückverfolgung hinaus bietet storelogix zahlreiche weitere Vorteile. Das Lagerverwaltungssystem (LVS) beruht auf Best Practice Prozessen und ist in der Lebensmittelindustrie seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Für storelogix spricht zudem der Zeitvorteil: Die Lösung ist sofort einsetzbar und jederzeit skalierbar. Neue Anwender oder auch ein komplett neues Lager können innerhalb kürzester Zeit mit aufgeschaltet werden. Dank der offenen, standardisierten Schnittstellenmodule, mit denen alle gängigen Schnittstellenarten und Standards wie beispielsweise EDI, XML, CSV oder SAP unterstützt werden, ist auch die Anbindung an Warenwirtschaftssysteme oder Speditionssoftware problemlos möglich. Gleiches gilt für die Anbindung von mobilen Endgeräten, z. B. für die WLAN-Kommissionierung zur Staplerführung, oder von kompletten Voice-Picking-Systemen. Für die fehlerfreie Bedienung bietet storelogix eine konsequente Benutzerführung. Sollte es trotzdem zu Fragen während der Anwendung kommen, stehen den Kunden Logistik- und IT-Experten der common solutions für Beratung und Support zur Verfügung – und dies über die Implementierungsphase hinaus und ohne Zusatzkosten.

Für die Redaktionen

Das Lagerverwaltungssystem storelogix ist ein Produkt des Bochumer IT-Unternehmens common solutions GmbH & Co. KG, das seit 1992 der IT Komplettdienstleister für mittelständische Unternehmen ist. Der Dienstleister betreut vom Standort Bochum aus mehr als 40 Unternehmen in Deutschland und Europa. storelogix wird bereits seit vielen Jahren in der Lebensmittelindustrie eingesetzt und wird nun branchenübergreifend angeboten.

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