Liebe auf den zweiten Blick …

Liebe auf den zweiten Blick …

Konrad Götz ist Leiter der Lagerlogistik bei Sirl. Im Interview erzählt er, wie es zu der Entscheidung für storelogix kam und was das System inzwischen für das Unternehmen leistet.

Bereits 2013 hat sich die Sirl Interaktive Logistik GmbH für storelogix interessiert. Bis sich das Unternehmen jedoch definitiv für unser System entschied, sind fast vier Jahre vergangen. Deutlich schneller ging hingegen die Implementierung. Nach Vertragsunterzeichnung im Frühjahr 2017 war storelogix innerhalb von sechs Wochen einsatzbereit.

Redaktion:Herr Götz, die Sirl Interaktive Logistik GmbH ist ein traditionelles, inhabergeführtes Unternehmen. Seit 1975 sind Sie sehr erfolgreich als Logistikdienstleister am Markt. Was macht diesen Erfolg aus und wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern?

Konrad Götz:Sirl ist besonders in der Getränkebranche und in der Industrie aktiv. Zu unseren Kunden zählen internationale Brauereien und Getränkehersteller. Wir arbeiten aber auch für kleinere Unternehmen, etwa aus der aufstrebenden Craft-Beer-Branche. Neben der Transportlogistik und der klassischen Lagerei sind bei uns Mehrwertdienstleistungen ein sehr wichtiges Standbein. Dabei reicht das Spektrum von der Verpackung und Verschiffung von Bier für den Übersee-Export bis hin zur Konfektionierung komplexer Aktionsartikel in mehrstufigen Produktionsabläufen. Entscheidend ist, dass wir für unsere sehr unterschiedlichen Kunden hoch individuelle Leistungspakete schnüren, um deren Anforderungen optimal zu erfüllen.

Redaktion:Das klingt nach sehr komplexen Prozessen. Sie managen Ihre Intralogistik mit storelogix. Wie kam es zu der Entscheidung und wie verlief die Einführung?

Konrad Götz:Im Rahmen einer früheren Ausschreibung haben wir vor einigen Jahren Kontakt zu common solutions aufgenommen, allerdings fiel die Entscheidung damals zugunsten eines anderen LVS-Anbieters. Im Frühjahr 2017 stand dann bei uns eine Neuausrichtung und der kurzfristige Aufbau eines weiteren Standorts an. Weil wir damit schnell an den Start wollten, fiel uns wieder das Leistungsversprechen von storelogix ein: in nur sechs Wochen von der Vertragsunterzeichnung bis zum laufenden Warehouse Management System. Hinzu kam, dass uns das storelogix-Geschäftsmodell sowie die Funktionalität des Systems überzeugt haben. Es folgten dann schnell mehrere intensive Abstimmungsrunden mit den Experten von common solutions, die den letzten Ausschlag gaben. Die Entscheidung fiel auf storelogix und wir wurden absolut nicht enttäuscht. Der ambitionierte Zeitplan von sechs Wochen inklusive aller Konfigurationsarbeiten und einiger Softwareanpassungen wurde eingehalten. Und wir hatten dabei wirklich nicht gerade eine Kleinigkeit zu stemmen. Insgesamt ging es um die Lagerung von mehr als 1.000 Artikeln, die Einrichtung von mehr als 9.000 Lagerplätzen in Block, Schmalgang- und Palettenregal sowie die Übernahme von 4.500 Bestandspaletten für mehrere Lagerkunden. Die gesamte Inbetriebnahme ging an einem Wochenende über die Bühne und das System lief ab der ersten Minute unterbrechungsfrei und mehr als zufriedenstellend. Speziell nach einigen schlechten Erfahrungen mit anderen Anbietern hätten wir nicht gedacht, dass alles so reibungslos abläuft.

Redaktion: Können Sie heute schon sagen, dass sich die Einführung von storelogix für Sie gelohnt hat? Haben sich zum Beispiel Ihre Abläufe verbessert?

Konrad Götz: Auf jeden Fall. Wie ich eingangs schon sagte, haben wir extrem unterschiedliche Kunden. Bei dem einen wird nach Gewicht, bei dem anderen nach Charge oder MHD kommissioniert. Sie alle wollen wir natürlich gleichermaßen schnell und zuverlässig bedienen. Ohne ein hochflexibles, leistungsfähiges Lagerverwaltungssystem wäre das schlicht unmöglich. Bei storelogix ist daher die Vielzahl der Funktionalitäten ein entscheidender Faktor. Bisher haben wir keine Punkte gefunden, an denen das System unsere Abläufe nicht schneller und sicherer gemacht hat. Aber auch die inhaltliche Zusammenarbeit mit common solutions gefällt uns gut. Wir haben fachlich und technisch extrem kompetente Ansprechpartner, die jederzeit offen für Anregungen sind. Viele unserer individuellen Verbesserungsvorschläge wurden kurzfristig berücksichtigt und sehr zeitnah umgesetzt. Das ist eine tolle Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister, die sie im Markt nur selten finden.

Redaktion:Sie arbeiten bisher in zwei Lägern mit storelogix. Was haben Sie in Zukunft noch vor?

Konrad Götz: Unsere beiden mit storelogix ausgestatteten Standorte haben wir als Pilot für den Einsatz des Systems umgesetzt. Das war bewusst so geplant, denn wir wollten einerseits Erfahrungen mit diesem LVS sammeln, andererseits die Zusammenarbeit mit common solutions testen. Da die bisherigen Erfahrungen durchweg positiv sind, werden wir sukzessive weitere Standorte und Geschäfte auf das neue System migrieren. Dabei ist das Flatratemodell von storelogix für uns von großem Vorteil, weil es uns kostenmäßig eine schrittweise Weiterentwicklung ermöglicht.

Redaktion: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Wir wünschen Ihnen, dass der Erfolgskurs der Sirl Interaktive Logistik GmbH weiterhin in diesem Maße anhält. Die Zusammenarbeit bleibt sicher spannend.