Serviceplus und enormer Mehrwert: unser Logistik Know-how

Serviceplus und enormer Mehrwert: unser Logistik Know-how

Die Logistikbranche gehört zu den schnelllebigsten überhaupt. An Dienstleister, die in diesem Bereich tätig sind, stellt das hohe Anforderungen. Um Kunden immer die besten Lösungen zu bieten, gilt es den Markt genau zu kennen und frühzeitig auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. Wir haben uns diesbezüglich noch besser aufgestellt.

Logistikspezialisten sind gefragter denn je, schließlich herrscht auch in dieser Branche erheblicher Fachkräftemangel. Daher sind wir besonders stolz, mit Karina Jeleniowski eine echte Expertin im Team von common solutions zu haben. Die studierte Diplom-Logistikerin ist nun schon seit Anfang letzten Jahres bei uns und stellt mit ihrem breit gefächerten Wissen eine große Bereicherung dar. In enger Zusammenarbeit mit unseren anderen Fachabteilungen, in erster Linie natürlich der Softwareentwicklung, kümmert sie sich um alle Fragen rund um die Prozessoptimierung. Was sie genau macht und vor allem, was unsere Kunden davon haben, erzählt sie uns im Interview.

Redaktion: Karina, die Job-Möglichkeiten für Studienabsolventinnen und -absolventen in deinem Bereich sind äußerst vielfältig. Supply Chain Managerinnen und Manager in Industrie und Handel werden ebenso händeringend gesucht wie Consultants bei Logistikdienstleistern. Warum hast du dich für uns entscheiden?

Karina: Bevor ich bei common solutions angefangen habe, war ich über mehrere Jahre bei zwei verschiedenen Logistik-Dienstleistern beschäftigt. Dort bin ich in Lägern jeder Art und Größe gewesen, habe die branchenspezifischen Abläufe kennengelernt und war im nächsten Schritt dann für die Prozessoptimierung zuständig. Das heißt, bei aller Bescheidenheit: Ich weiß eine Menge über die logistischen Anforderungen, die Unternehmen heute und in Zukunft haben. Dieses Know-how kann ich nur leider nicht in ein Warehouse Management System übertragen. Aber die IT-Spezialisten von common solutions können es. Der Gedanke, interdisziplinär zu arbeiten und dann noch für ein so spannendes Produkt wie storelogix, hat mich einfach sehr gereizt.

Redaktion: Unterscheidet sich dein Job bei uns denn nun sehr von deinen früheren Tätigkeiten?

Karina: In jedem Fall. Die beiden Logistik-Dienstleister, für die ich vorher gearbeitet habe, waren auf bestimmte Branchen spezialisiert – der eine auf Textil, der andere auf Automotiv. Sehr interessant, aber bei common solutions komme ich mit Kunden aus den verschiedensten Bereichen in Kontakt. Das finde ich toll, denn sie alle haben ganz individuelle Anforderungen und trotzdem lassen sich alle Anpassungen über eine einzige Software abbilden. Bei einem meiner vorherigen Arbeitgeber haben wir die Prozessoptimierungen meistens direkt auf den Lagerverwaltungssystemen der Kunden vorgenommen. Das hieß, wir mussten uns immer wieder neu einarbeiten und oft war die Software wenig flexibel und nutzerorientiert. Für Neukunden habe ich auch meistens die Kalkulation gemacht. Dafür wurde jeder einzelne Prozess akribisch analysiert und die Umsetzung der Änderung exakt bepreist. Solche Arbeiten fallen nun für mich nicht mehr an, weil storelogix ja ein Flatrate-Modell ist und alle Änderungen inklusive sind. Von unseren Kunden höre ich immer wieder, dass sie dies besonders schätzen. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer wissen schließlich nicht, wohin sie sich in fünf Jahren entwickeln und welche Abläufe und Prozesse sie dann benötigen.

Redaktion: Siehst du auch Parallelen zu deinen vorherigen Tätigkeiten?

Karina: Klar gibt es die. Denn logistische Prozesse folgen nun mal gewissen Grundregeln, die auf Schnelligkeit und Effizienz ausgerichtet sind. Allerdings staune ich immer wieder, wie sehr sich das „Konzept storelogix“ doch von allen anderen Herangehensweisen, die ich kenne, unterscheidet. Ich hätte beispielsweise anfangs nie gedacht, dass es wirklich möglich ist, ein neues Lagerverwaltungssystem in nur sechs Wochen einzuführen. Solche IT-Projekte ziehen sich ansonsten gerne über Jahre, binden Angestellte in Unternehmen langfristig komplett ein und verschlingen dabei auch noch Unsummen.

Redaktion: Schön, dass du das ansprichst. Hier sind wir nämlich genau bei dem Thema, das wir mit potenziellen Neukunden häufig haben. Viele Interessentinnen und Interessenten können sich einfach nicht vorstellen, wie wir die Einführung innerhalb von sechs Wochen garantieren können. Kannst du daher unsere Vorgehensweise hier noch einmal kurz schildern?

Karina: Gerne, ich bin ja von Anfang an dabei. Zu Beginn senden wir den Interessentinnen und Interessenten einen Fragenkatalog. Durch die Antworten bekommen wir zunächst die wichtigsten Informationen. Das geht los mit der Anzahl der Standorte und Mandaten, der Menge und Beschaffenheit der Artikel bis hin zu Schnittstellen und Besonderheiten wie Charge oder MHD. Wenn all das geklärt ist, veranstalten wir einen Workshop mit dem Kunden, der nur einen Tag dauert und komplett kostenfrei ist. Dabei präsentieren wir schon ganz konkret, wie sämtliche logistischen Prozesse vom Wareneingang über die Kommissionierung bis zum Versand in storelogix aussehen werden. Damit sich der Kunde noch besser vorstellen kann, wie die tägliche Arbeit mit storelogix läuft, setzen wir für ihn ein Testsystem auf. Im Rahmen einer Live-Demo lernt er so die Benutzeroberfläche gleich mit seinen eigenen Stammdaten und Aufträgen kennen. Wobei wir in dieser Projektphase selbstverständlich nur Beispieldaten nutzen.Fakt ist, dass wir uns während des ganzen Workshops intensiv mit unserem Kunden austauschen. Sind noch Fragen offengeblieben? Müssen Prozesse geändert oder angepasst werden? All das klären wir und am Ende des Tages steht ein bis ins Detail abgestimmtes Warehousing-Konzept, das wir für den Kunden 1:1 in storelogix umsetzen. In spätestens sechs Wochen – ich habe es oft sogar schneller erlebt – kann dann das Lager professionell mit unserem System gemanagt werden.

Redaktion: Und wie geht es für den Kunden nach dem „Go-live“ weiter? Im laufenden Betrieb wird sich ja vielleicht doch nochmal die eine oder andere Änderung ergeben.

Karina: Das ist eigentlich immer so, die Abläufe in einem Lager sind ja nicht statisch. Deshalb ist es doch auch so wichtig, mit einer flexiblen Software zu arbeiten, die der Dynamik des Kunden jederzeit angepasst werden kann. Aber zurück zu deiner eigentlichen Frage. Wenn sich Änderungen ergeben, komme ich wieder ins Spiel. Ich bin immer eine der ersten Ansprechpartnerinnen für unsere Kunden. Manchmal muss nur ein neuer Mandant angelegt werden, das ist ganz schnell erledigt, aber teilweise geht es auch um komplexere Dinge. Wenn der Kunde beispielsweise feststellt, dass Kommissionierwege zu lang sind oder die Lagerfläche nicht optimal genutzt wird, ist mein langjähriges Logistik Know-how gefragt. Hier kann ich beraten und manchmal habe ich Ideen, die zu Lösungen werden, an die der Kunde selbst noch gar nicht gedacht hat. Dies dann gemeinsam mit der Softwareentwicklung in storelogix umzusetzen, macht mir einfach riesigen Spaß. Generell sind Prozessoptimierung und Kundenbetreuung gleichermaßen meine liebsten Tätigkeiten im Job, daher bin ich bei common solutions richtig gut aufgehoben.

Redaktion: Danke für das Interview. Wir wünschen dir weiterhin so viele spannende Projekte.

 

Bild: Karina Jeleniowski