Wie sieht hochverfügbare High-End-IT für Ihr WMS aus?

Wie sieht hochverfügbare High-End-IT für Ihr WMS aus?

Warum soll ich eine Komplettlösung für meine Lagerverwaltung mieten, wenn ich doch auch selbst ein WMS betreiben kann? Diese oder ähnliche Fragen stellen Interessenten uns immer wieder. Da liegt es natürlich nah, mal jemanden Rede und Antwort stehen zu lassen, der es wirklich wissen muss.

Wir haben kurzerhand Andreas Westheide interviewt, der seit vielen Jahren unseren Systembetrieb leitet.

Redaktion: Andreas, du hast hier schon deine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann gemacht und bist seit über 20 Jahren im Unternehmen. Was schätzt du an deiner Arbeit und am Unternehmen common solutions?

Andreas: Ich habe abteilungsübergreifend durchweg sehr nette Kollegen und die Hierarchien sind flach. Für mich persönlich spielt es darüber hinaus eine große Rolle, dass ich hier die komplette Entwicklung mitgemacht habe – und zwar von der Einführung der ersten Windows-Systeme bis zur vollständigen Virtualisierung unseres hochmodernen Rechenzentrums. Darauf bin ich schon ein wenig stolz. Generell ist mein Job von stetiger Weiterentwicklung geprägt. Einerseits durch die immer schneller fortschreitende Technisierung, andererseits durch die verschiedenen Herausforderungen, die jeder einzelne Kunde mitbringt. Das gefällt mir.

Redaktion: Dann lass uns mal auf das Thema „Lagerverwaltungssoftware mieten oder kaufen“ zurückkommen. Was sagst du dazu?

Andreas: Natürlich ist „kaufen und selber machen“ eine Option, keine Frage. Aber man muss wissen, worauf man sich einlässt. Es ist ja nicht damit getan, sich irgendeinen Server hinzustellen und das System aufzuspielen. Allein die Wahl der richtigen Hardware will gut überlegt sein. Ist der Server zu klein, reicht die Kapazität vielleicht schon bald nicht mehr aus. Bei einer Überdimensionierung liegen weite Teile des Speichervolumens brach und man hat unnötig Geld ausgegeben.

Redaktion: Du hast gerade gesagt, man müsse wissen, worauf man sich einlässt. Was ist denn noch zu bedenken?

Andreas: Na ja, man muss zum Beispiel für eine betriebssichere Umgebung sorgen. Ich sag nur Stichwort „Kühlung im Serverraum“ und „unterbrechungsfreie Stromversorgung“. Arbeitsausfälle im Lager kann sich schließlich kein Unternehmen leisten. Weiter geht es mit den großen Themen Datensicherung und Erneuerung der Hardware. So ein Server sollte mindestens alle drei Jahre ausgetauscht werden, was natürlich auch einen Umzug des gesamten Systems mit sich bringt. Wer soll sich um all diese Dinge kümmern? Logisch sagt ihr jetzt: die IT-Abteilung oder zumindest ein fähiger Mann oder eine fähige Frau. Der oder die will aber in Zeiten absoluten Fachkräftemangels in der Branche erst mal gefunden, dann eingestellt und natürlich auch bezahlt werden. Ihr seht also: „Ich mach mal eben meine Lagerverwaltung“ funktioniert so nicht ganz.

Redaktion: Ok, dann andersrum. Wie sieht die Alternative aus?

Andreas: Ganz ehrlich, wenn ich nicht einen Riesenaufwand betreiben und keine fortlaufenden, meist unplanbaren Kosten haben will, geht kein Weg an einer Komplettlösung wie storelogix vorbei. Nur dann habe ich ein weltweit hochverfügbares, absolut sicheres System, das sich allen Anforderungen nahezu automatisch anpasst.

Redaktion: Die letzte Aussage hätten wir gern noch etwas konkreter und bitte auch für bekennende Nicht-Nerds verständlich.

Andreas: Man muss sich einfach klarmachen, dass man für jede Aktualisierung des Warehouse-Management-Systems oder individuelle Anpassungen bei anderen Anbietern Geld zahlt. Bei storelogix ist das alles inklusive, genauso wie die hochverfügbare Bereitstellung der Software. Und keine Angst, das erkläre ich jetzt genau. Ganz wichtig ist, dass die Daten unserer Kunden sich nicht in der sprichwörtlichen Cloud, sondern in unserem Rechenzentrum in Bochum befinden. Dort werden sie in mehreren Stufen und an verschiedenen Orten gesichert. Beispielsweise liegen die Sicherungsbänder in einem Bankschließfach. Mit diesem großen, oft Zeit und Nerven raubenden Thema müssen sich unsere Kunden also gar nicht auseinandersetzen. Ebenso läuft es bei der Frage nach der benötigten Speicherkapazität. Alle Systeme werden bei uns durch eine Monitoring-Software überwacht, die drohende Engpässe beim Speicherplatz oder eine sich verringernde Rechenleistung meldet. Darauf reagieren wir dann sofort proaktiv, indem wir zum Beispiel zusätzliche Prozessoren im Serverbereich freischalten. Unsere Kunden bekommen davon noch nicht mal etwas mit. Sie müssen sich einfach keine Gedanken darüber machen, welche Kapazitäten sie heute, morgen oder in ferner Zukunft benötigen. Wir stellen das alles automatisch bei absoluter Ausfallsicherheit bereit. Darüber hinaus liegt ein großer Vorteil natürlich darin, dass storelogix-Nutzer nicht nur aus den Niederlassungen, sondern weltweit über ein speziell abgesichertes Web-Portal auf ihre Daten zugreifen können.

Redaktion: Du bist also überzeugt davon, dass es sinnvoll ist, die gesamte Lagerverwaltung ITmäßig outzusourcen?

Andreas: Auf jeden Fall, zumal das Thema IT ja ständig in Bewegung ist. Da Schritt zu halten, kostet Zeit, die unsere Kunden auf ihre Kernkompetenzen verwenden müssen – schließlich haben sie alle spannende, innovative Geschäftsmodelle.

Redaktion: Apropos Zeit, du hast gerade mit deiner Abteilung das Rechenzentrum auf den allerneuesten Stand der Technik gebracht. Was habt ihr da genau gemacht und wie lange hat es gedauert?

Andreas: Allein die Planung der neuen Infrastruktur hat ein gutes halbes Jahr in Anspruch genommen. Schließlich müssen aus einer Vielzahl von Anbietern die jeweils passenden Produkte ausgewählt werden, wobei neben den Kosten, der Support, die Carepack-Bedingungen und die Erweiterungsmöglichkeiten eine Rolle spielen. Jedenfalls haben wir uns dann nach umfangreichen, monatelangen Vorbereitungen eine ganze Samstagnacht mit dem eigentlichen Umbau um die Ohren geschlagen. Dabei wurden fast alle Netzwerkkomponenten im Rechenzentrum ausgebaut und gegen neue ersetzt.

Redaktion: Das klingt nach einem ziemlichen Kraftakt.

Andreas: Ja, aber für Unternehmen. wie uns ist State of the Art einfach Pflicht, zumal wir immer mehr Volumen händeln müssen. Das neue Rechenzentrum bietet mit zwei neuen Firewalls und einem hochmodernen Bandroboter mit zusätzlichem Backupserver jetzt noch mehr Datenschutz. Zudem geht die Sicherung deutlich schneller vonstatten. Im Bereich der Virtualisierung haben wir fünf brandneue Hochleistungsserver in Betrieb genommen, womit wir dann durchweg 10-GB-Ethernet-fähig sind. Damit sind wir für die Zukunft erstmal gut gerüstet.

Redaktion: Danke für deine Zeit und die wirklich gut verständlichen Erklärungen, Andreas